Allgemeine Chirurgie

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Gewebeneubildungen (Tumore) entstehen spontan an den unterschiedlichsten Körperstellen. Sie können teilweise sichtbar (z.B. Hauttumore) oder unsichtbar sein. Sie können durch Größenzunahme Schmerzen verursachen oder die Bewegungsfunktion von Gliedmaßen einschränken. allgemeinchirurgieViele Weichteiltumore können ertastet werden, teilweise kann schon eine Einordnung des Tumors hinsichtlich der Gefährlichkeit vorgenommen werden. Das Entscheidende an einem Tumorwachstum ist, ob dieser Tumor bösartig ist, oder ob er zu den harmlosen Gewebeneubildungen gehört. Bei Verdacht auf Bösartigkeit sollte der Tumor schnellstmöglich entfernt werden.

Für Sie als Patient ergeben sich folgende Konsequenzen.

Sie müssen den Arzt aufsuchen, wenn:

  • Sie einen schnellwachsenden Gewebeknoten bei sich feststellen. Dabei spielt die Lokalisation keine Rolle.
  • Sie Hautveränderungen feststellen, die leicht bluten, schnell wachsen oder dunkel pigmentiert sind.
  • Sie einen schnellen Gewichtsverlust mit Erschöpfungszuständen feststellen.
  • Sie unklare, nicht erklärliche Schmerzen empfinden.

Nur die ärztliche Untersuchung und Beratung kann Ihnen die Gewissheit geben, welche weiteren diagnostischen Schritte und Therapien erforderlich sind.

Die Entfernung eines Tumors ist weniger belastend hinsichtlich des operativen oder postoperativen Schmerzes, als Sie es sich vorstellen. Die Entfernung eines Tumors ist auch hinsichtlich der letztendlichen Diagnosenstellung durch den Pathologen erforderlich, da nur unter dem Mikroskop über Artdiagnose entschieden werden kann.