Unfallchirurgie, allgem. Informationen

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Der älteste Zweig der Medizin beschäftigt sich zweifelsfrei mit der Behandlung von Verletzten. Schon um 1500 wurde die erste umfassende Abhandlung über die Behandlung von Unfallverletzten verfaßt. Durch die ständige Konfrontation der Bevölkerungen in Europa mit kriegerischen Auseinandersetzungen musste sich die Unfallchirurgie ständig an komplexere Verletzungsmuster anpassen und deren Behandlung nach dem Stand der Forschung behandeln. Die Behandlung von Knochenbruchverletzten basiert auf den medizinischen Erfahrungen des 1. Weltkrieges. Das Lehrwerk über die Knochenbruchheilung wurde 1929 von Lorenz Böhler verfasst.

Durch die Einführung der Äthernarkose im Jahre 1846, die Einführung der Antisepsis 1867 (antibakterielles Arbeiten) und die Erfindung der Röntgenstrahlung 1895 wurden die Grundsteine für den heutigen Erfolg der modernen Unfallchirurgie gelegt.

Die Unfallchirurgie hat, trotz größter Anstrengungen hinsichtlich der Gefahrenabwendung, weiterhin immense Nachfrage erfahren. Dazu tragen die risikoreichen Sportarten erheblich bei. Das erhöhte Verkehrsaufkommen durch die höhere Mobilität ist ebenfalls zu nennen. Das Trauma oder der Unfall versteht sich als mechanische, thermische oder chemische schädigende Einwirkung, die als Folge Gewebezerstörung mit Funktionsausfällen verursacht.

Alle Körperregionen können von einer traumatischen Einwirkung betroffen sein. Die Schwere der Verletzung kann nur durch einen Unfallchirurgen diagnostiziert werden. Auf diese Diagnose baut die entsprechende Therapie auf.

Deshalb gilt für den Unfallpatienten:

Suchen Sie sich nach einer erlittenen Unfallverletzung den kompetenten Facharzt für Unfallchirurgie für sich selbst aus. Er wird Ihnen hinsichtlich der Diagnose und Therapie entscheidend weiterhelfen können.


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